Sun Yat-sen Memorial Hall

Januar 2nd, 2011

Da wir zu Silvester uns dort das Feuerwerk angeschaut haben und ich seit letzten Februar nicht mehr dort gewesen bin, habe ich mir gedacht heute noch einmal zum Sun Yat-sen-Memorial zu gehen und ein paar Fotos zu machen. Ich habe mal wieder versucht ein Panorama zu machen, hier ist das Ergebnis:


Sun Yat-sen Memorial Hall © Chris Garnitz 2010

Ich hab dann noch ein paar andere Fotos gemacht und bin dann Richtung Taipei City Hall gelaufen und da es so schön war und ich noch etwas laufen wollte bin ich direkt bis zum Taipei 101 weiter gelaufen. Da hab ich dann das “LOVE”-Zeichen fotografiert, welches als Kathrin hier war noch von einem Bauzaun verdeckt war. Und dann nochmal das 101 in Lila mit dem Schriftzug “100 R♥C”.

Nochmal ein Frohes Neues!
Chris

New Year´s Eve!

Januar 2nd, 2011

Heute war es endlich so weit, der 31. Dezember – Silvester – New Years Eve, wie auch immer man es nennen will. :) Und ich mit drin. Wir haben beschlossen uns das Feuerwerk am Taipei101 anzuschauen und wollten uns dafür um 22 Uhr an der MRT Station “Sun Yat-sen Memorial Hall – 國父紀念館” treffen. Mir wurde vorher von allen gesagt, dass die MRT und alle Straße komplett mit Menschen gefüllt werden sein, aber ich habe mir nicht soviel dabei gedacht. Aber als ich dann zur Station fahren wollte habe ich gemerkt, dass alle Recht hatten. Es waren unglaublich viele Menschen unterwegs und alle wollten in Richtung Taipei101, also beschloss ich nicht an der Main Station umzusteigen sondern nach Ximen zu fahren und dort in die Blaue Linie zu wechseln, was wohl sehr clever war. :)
Angekommen in Ximen waren dort ewig lange Schlangen und die ankommenden Züge waren bereits komplett gefüllt, sodass vielleicht 5 oder 6 Personen pro Tür einsteigen konnten. Aber dann nach etwa 10 Minuten Wartezeit kam eine komplett leere Bahn und alle konnten einsteigen. Also war ich nun auf dem Weg zum Ziel! In der Bahn war es dann natürlich etwas eng und mit jeder Station kamen mehr und mehr Leute in die Bahn.
Aber ich hab es geschafft die Station zu erreichen, zwar 30 Minuten zu spät aber ich war da. Dann aber war ich etwas beunruhigt ob ich die anderen denn in den Massen finden werde, ich wusste ja nur das wir uns Exit 5 treffen, aber da waren ja auch noch tausende andere Leute. Aber diese Sorge war komplett unbegründet, denn ich kam aus dem Exit und hab Ken und Jimmy sofort gesehen. :) Glück gehabt.
Wir sind dann also durch die Menschenmassen zum nächsten 711, welcher komplett von den Massen geflutet war und bereits mehrere Kassen auf der Straße aufgebaut hatte. Ken ging rein um Bier zu kaufen und kam dann nach 20 Minuten mit erfolgreich zurück. :)

Dann ging es Richtung Sun Yat-sen Memorial, man konnte in den Massen nicht wirklich laufen, es wurde nur geschoben, dabei war es noch über eine Stunde bis zum Feuerwerk. Wir sind dann nicht mehr durch den Haupteingang gekommen, so dass wir dann über einen Zaun geklettert sind und uns dann einen Platz mit freier Sicht auf den 101 gesucht haben. Die Wartezeit haben wir uns dann mit Bier vertrieben.
Dann ging es los – Countdown in Chinesisch – “十,九,八,七,六,五,四,三,二,一” und los ging das Spektakel. Es war wirklich ein tolles Feuerwerk. Leider konnten wir von unserem Platz das andere Feuerwerk in der Stadt nicht sehen.
Ich habe ein Video gemacht, leider ist es etwas dunkel aber man kann fast alles gut erkennen.

In Minute 2:06 meines Videos kann man die “100″ erkennen, welche 100 Jahre Republik China bedeuten soll. Außerdem wurde am Ende des Feuerwerks der Schriftzug “100 R♥C” in den oberen Stockwerken des 101 eingeblendet. Die Bilder die ich danach gemacht habe, sind wie immer im dunkeln nicht so besonders gut geworden aber ein paar gute sind dabei. Heute habe ich gelesen, dass wohl 800.000 Menschen rund um den Taipei 101 gefeiert haben. Und eigentlich meide ich ja solche Großereignisse, da ich etwas Angst vor vielen Menschen + Alkohol + Feuerwerk. Ich würde auch nicht zum Brandenburger Tor am Silvester Abend gehen, aber das war kein Problem, es gab kein Feuerwerk in den Menschenmassen und es wurde auch kaum Alkohol getrunken.

Nach dem Feuerwerk wollten wir eigentlich noch in einen Club gehen, aber Jimmy hatte seinen Ausweis vergessen und ohne Ausweis kommt man in Taipei in keinen Club. Also sind wir dann nach Hause. Die beiden sind dann wohl die ganze Nacht aufgeblieben, da das Wohnheim ja geschlossen ist. Dann sind sie Morgens noch zur Flag Ceremony gegangen, welche (wenn ich das richtig verstanden habe) jedes Jahr am 1. Januar zum Sonnenaufgang ist. Mir war es etwas zu früh, so dass ich nicht mitgegangen bin.

Happy New Year und einen Guten Rutsch ins neue Jahr!

Chris

Da man es nicht so gut erkennen kann habe ich noch ein anderes Video herausgesucht:

Merry Christmas and Happy New Year!

Dezember 31st, 2010

Frohe Weihnachten nochmal nachträglich an alle! Ich war leider an Weihnachten krank, konnte deshalb nicht wirklich feiern, aber so ohne Schnee, Weihnachtsbaum und besonders die Familie ist das ja auch kein richtiges Weihnachten.
Am Heiligabend war ich mit ein paar anderen Hotpot essen, denn mein ehemaliger Zimmerkollege Nick ist am 25. wieder zurück nach Hause geflogen und hatte sein Abschiedsessen an Heiligabend, er war jetzt insgesamt fast 1 Jahr hier.

Ja und heute ist dann auch noch Silvester! Deshalb wünsche ich allen schonmal ein Frohes Neues, denn ich werde ein paar Stunden früher im neuen Jahr sein. :P
Wir (ich weiß noch nicht wer alles, aber Jacky, Bauhinia und Ich auf jedenfall) gehen zusammen zum Sun Yat-Sen Memorial (國立國父紀念館) um uns das Feuerwerk am Taipei101 anzuschauen. Welches dieses Jahr noch größer und länger und großartiger sein soll. :) Es ist ja auch 100 Jahre Republik China, deshalb wird auch richtig auf den Putz gehauen.

Das Feuerwerk wurde wohl von einem Chinesen entworfen und es wird wohl ein Drachen sein, der den Taipei101 hinauf (oder herab) klettert. Aber das werde ich ja nachher sehen.

Außerdem habe ich von Jacky zu Weihnachten einen Schal bekommen, speziell für dieses Silvester.

Frohe Weihnachten und einen Guten Rutsch!
Chris

Chiang Kai-shek Memorial Hall Panorama

Dezember 20th, 2010

Am Samstag war ich bei dem schönen Wetter nochmal zum Chiang Kai-shek Memorial gelaufen und habe mal ein paar Bilder gemacht. Die Bilder sind nur schnell mit dem Handy aus der Hand geknipst also keine besondere Vorbereitung und daraus geworden ist ein wie ich finde recht schönen 360°-Panorama. Vielleicht probier ich das nochmal wenn die Sonne nicht ganz so blendet, denn das National Theater ist etwas zu dunkel geworden. Aber wie gesagt einfach mal rund herum geknipst und mal sehen was daraus wird. Ich hoffe es gefällt.

Zur Erklärung, der Platz heißt Liberty Square (oder auch Freedom Square) und das weiße Gebäude mit dem blauen Dach ist das Chiang Kai-shek Memorial. Die anderem beiden Gebäude sind das National Theater und die National Concert Hall. Bei mir im Bild ist das National Theater das dunklere (wegen der Sonne) von den beiden Gebäuden.

Hier kann man sich das ganze Mal aus der Ich-Perspektive anschauen! Einfach mit der Maus klicken und bewegen:


Chiang Kei-Shek Memorial © Chris Garnitz 2010

Und hier das ganze nochmal als Bild, ist nicht die volle Auflösung und höchste Qualität aber man kann es sich anschauen.

Hier nochmal ein paar Bilder:

Grüße aus dem teilweise sonnigen Taipei!
Chris

Flora Expo

Dezember 12th, 2010

Heute war ich mit James und einer Menge anderen Austauschstudenten meiner Universität auf der Flora Expo. Wir waren glaube ich etwa 20 Leute haben uns aber nach ein paar Minuten gleich in mehrere Gruppen aufgeteilt, da es auf dem Gelände einfach zu viele Menschen gab und man sich in einer großen Gruppe kaum zusammen aufhalten konnte. Ich war dann also mit James, Bobo, einer Freundin von Bobo, David (einem japanischen Austauschstudenten) und einer Studentin aus Macau, deren Name ich schon wieder vergessen habe. :) Die anderen Studenten sind, wie James mir gesagt hat, alle Festland Chinesen.
Wir sind also zu sechst durch die anderen Massen an Leuten geschwommen und wir haben es doch tatsächlich geschafft in kein einziges Gebäude zu kommen. Naja mal sehen vielleicht muss ich da noch einmal hingehen, da dieses Mal ja fast umsonst war ich habe nur 200$ (~5 Euro) bezahlt und das inklusive eine genialen Mittagessens in der Nähe der Flora Expo. Das normale Ticket zur Flora Expo kostet alleine schon 300$ und ermäßigt 200$, also war das wohl ein guter Deal.
Wir haben uns um 9:30 Uhr an der Station Yuanshan getroffen und sind dann direkt rein und haben uns zuerst die Blumen Wand (Flower Wall), die Blumen Landschaft (Flower Landscape) und danach die seltenen Blumen und Pflanzen (Rare Flowers and Plants) angeschaut. Danach sind wir rüber zum Global Garden und haben uns die einzelnen Länderpavillons angeschaut. Ich weiß gar nicht, warum es keinen Deutschen Pavillon gibt, dafür haben andere Länder teilweise 2 oder sogar 3 verschiedene Flächen. Griechenland hat zum Beispiel 2 Flächen und Niederlande sogar 3, wo ist denn Deutschland, musste ich mir anhören und ich wusste es doch auch nicht. Danach sind wir dann auch schon zum Mittag essen direkt gegenüber des Expogeländes, in einem riesigen Restaurant. Wir hatten zwei Tische im 6. Stock direkt am Fenster mit Blick auf die Länderpavillons. Da einige von den Studenten bereits erschöpft nach Hause gegangen sind, mussten wir nun mehr essen zwar waren wir alle sehr hungrig aber das konnte niemand aufessen. Es gab sogar so etwas ähnliches wie Schweinshaxe, hmmm lecker, hat aber anscheinend nur mir geschmeckt. Außerdem gab es ein Huhn was in einer Suppe gebrutzelt hat und in die Suppe wurde dann noch alles mögliche rein geschmissen: Apfel, Ananas, Kohl, Pilze, etc. Die Suppe wurde zum Ende hin immer besser und besser.
Nachdem wir dann alle voll waren sind wir dann wieder aufs Expogelände, dieses Mal ist noch jemand von den anderen mitgekommen. Wir sind dann alle durch den Floral Tunnel zur Xinsheng Area gelaufen. Dort haben wir im Irrgarten ein bisschen Verstecken gespielt, was dem James extrem gut gefallen hat. :) Dann haben wir uns den Fujian Style Garten angeschaut und im Palace of Flora Teas eine Pause bei einem Tee gemacht. Ich hatte besonders leckeren Honig Oolong Milchtee, der war wirklich sehr gut nur mit 50$ für eine kleine Tasse etwas teuer.
Dann haben uns zwei unserer Mitstreiter verlassen, es war dann auch schon 17 Uhr und wir sind durch den nächsten Floral Tunnel zur nächsten Area gelaufen. Dort war alles sehr weitläufig und weit verstreut, ich frage mich warum die ganzen Attraktionen in die 2 kleinen Areas am Anfang gequetscht werden und sich dort die Leute auf den Füßen stehen und in den anderen Areas ist so viel Platz. Wir sind dann ziemlich schnell bis zum Ende durchgelaufen, denn viel Interessantes gab es dann auch nicht mehr zu sehen. Am Ende waren wir alle so fertig, das wir uns dann für Taxi entschieden haben und nicht mehr zurück gelaufen sind.
Das war mein sehr anstrengender Samstag, aber es hat sehr viel Spaß gemacht. Aber ich muss wohl noch einmal in der Woche hingehen um auch noch die wirklich interessant aussehenden Gebäude von innen zu sehen.

Grüße Chris

Ausflug: Living 3.0 & IMEI Fabrik (義美)

Dezember 9th, 2010

Heute waren ich mit meiner Universität auf einem Ausflug, der von meinem Department und meinem Professor organisiert wurde. Es ging zu erst in eine Ausstellung mit dem Namen Living 3.0 (Link), welche das zukünftige Leben und Arbeiten demonstrieren sollte. Warum das jetzt schon 3.0 und nicht 2.0 ist konnte ich aber nicht entdecken, da die verwendete Technik nicht von über-übermorgen ist sondern auf dem aktuellen Stand der Technik aufbaut. Naja vielleicht war man es leid 2.0 zu verwenden wie es zur Zeit jeder tut, aber mit 3.0 wird es auch nicht besser. Es gab ein Demonstrationshaus, in dem alles über ein Hausserver gemanagt werden kann. Und das Sonnen-, Wind- und Bodenenergie nutzt und ins Stromnetz einspeist. Dann wurde noch vorgestellt wie man denn wohl wohnt, von der Türklingel über die Küche und den intelligenten Kühlschrank bis hin zum TV und Schlafbereich. Alles wurde über eine, in meinen Augen, nicht sehr bedienungsfreundlichen Sprachsteuerung. Im Wohnzimmer gab es dann noch einen netten Multitouch-Tisch, der dann aber beim selber testen irgendwelche Probleme hatte. :)
Dann hoch in die Arbeitswelt, diese Mal Gesichtserkennung an der Tür. Das eine Büro hatte eine sehr schönes digitales Whiteboard das den ganzen Inhalt auch für Videokonferenzen weitergeleitet hat. Auch nett war dann die digitale Wall die man auch per Multitouch bedienen konnte. Als ich das dann versucht habe hat das aber nicht soooo toll geklappt, dafür braucht man wohl etwas Übung. Das wars dann auch eigentlich schon und wir sind dann mit dem Bus weiter und wie das hier so ist gab es Karaoke im Bus, oh man ich hab mich dann mal direkt schlafend gestellt, naja ich war auch ziemlich müde und etwas Schlaf tat gut und ich wollte auf keinen Fall singen. :)

Es ging dann nach Taoyuan County, in die Fabrik der IMEI (義美), eine Firma die sehr viele unterschiedliche Lebensmittel herstellt, von Keksen über Eiscreme, Torten und Brot, hin zu Fertiggerichten aller Art. Wir haben uns da die ökologische Art der Herstellung angeschaut, war sehr interessant. Ich habe dann noch ein Rotebohnen-Eis probiert, von dem ich dachte es schmeckt irgendwie komisch aber zu meiner Überraschung war es sehr lecker.

Danach ging es dann wieder zurück zur Uni.

Grüße Chris

Shilin Nightmarket

November 30th, 2010

Nachdem Jacky am Wochenende erfahren hatte, dass ich obwohl ich nun insgesamt schon fast 3 Monate in Taiwan war noch nie auf dem Shilin Nachtmarkt (士林區) war. Hat er uns gleich heute dort hin geführt. Mir war es ja schon immer peinlich zu geben zu müssen, dass ich noch nie dort war aber nun hab ich es geschafft. :)
Denn Shilin ist der größte Nachtmarkt Taiwans und gegenüber Shida Nachtmarkt (師大路夜市), der wohl der 2. größte Taipeis ist, ist Shilin auch extrem groß. Nachtmarkt ist wohl eine der Lieblingsbeschäftigungen der Taiwaner und Nachtmarkt heißt essen, trinken, shoppen, spielen und einfach bummeln. Wir haben uns um 18:30 Uhr an der Station Jiantan (劍潭站) getroffen und sind dann direkt zur Halle in der es zum Großteil Essen gibt und Jacky hat sich direkt in eine lange Schlange gestellt. Es wurde angestanden für ein großes Stück fritiertes Hähnchen, ähnlich wie ein ein Hähnchenschnitzel. Kochend heiß und super lecker und besonders wichtig Kathrin hat es geschmeckt. :) Ich esse ja (fast) alles. Während Jacky noch anstand hat Kathrin sich schon mal einen Limonentee mit irgendwelchem Gelee geholt, in taiwanischen Getränken muss anscheinend immer etwas spezielles drin sein, angeblich ist das Gelee auch sehr gesund und so, aber am wichtigsten war das es voll lecker war.
Okay ich habe mich dann noch etwas umgeschaut, was es sonst noch gab und habe mir dann ein Austern-Omelette bestellt, das ich bei meinem letzten Besuch schon gegessen habe und seit dem nicht mehr gesehen habe und es hat wieder sehr gut geschmeckt. :) Außerdem gab es noch ne Menge stinke Tofu und riesige Würstchen, haben wir dort aber nicht probiert.
Okay alle erstmal mit essen versorgt, also sind wir dann Richtung Shoppingstraße. Unglaublich viele Menschen und das an einem Dienstag, dann will ich nicht wissen, wie es am Wochenende dort aussieht.
Wir haben überall mal etwas gegessen und auch in alle möglichen Shops mal reingeschaut. Echt unglaublich, dass ich da noch nie war.

UPDATE: Diese Woche waren wir auch nochmal mit Esther, Cindy, Sarah und ihrem Freund auf dem Nachtmarkt und haben uns das Spektakel noch einmal angeschaut. Dieses mal sind wir direkt in die Shoppingstraße, in der es natürlich auch etliche Restaurants und Imbissstände gibt. Ich hatte ja gesagt, dass ich den stinke Tofu nochmal probieren werde, da ich es auf einem nicht so guten Markt probiert habe. Dieses Mal also auf dem Shilin Nachtmarkt und dann ich nicht fritiert sondern in einer Suppe. Und ich muss sagen es hat nicht übel geschmeckt. Erstmal im stinkigen Restaurant gesessen hat der Tofuteller auch gar nicht mehr gerochen. So hatte der sonst oft ziemlich geschmacklose Tofu mal ein bisschen nach etwas geschmeckt und ich würde es auch nochmal essen denke ich. :)

Leider habe ich davon keine Bilder gemacht, oder ich kann sie nicht finden. :( Wahrscheinlich hat Jacky oder jemand von den anderen Bilder gemacht, sodass ich eventuell noch welche nachreichen kann.

Viele Grüße
Chris

Zurück aus Hong Kong

November 29th, 2010

Ja wir sind wieder gut gelandet in Taipei und Hong Kong war aufregend!
Ich kann nur sagen Hong Kong ist echt eine Reise wert aber vielleicht sollte man sich doch etwas mehr Zeit nehmen, war nämlich ziemlich anstrengend. Aber mehr dazu im Beitrag der noch kommt.
Das hier ist nur ein kurzer Lagebericht, da ich in den letzten 2 Wochen nicht dazu gekommen bin etwas zuschreiben wird aber noch alles nachgeholt.
In meiner Liste steht noch 5 Beiträge:

  • Hong Kong & Macau 26.-28.11.
  • Jiufen & Yehliu 20.11.
  • Danshui 21.11.
  • Barbeque 24.11.
  • Shilin Nightmarket 30.11.

UPDATE: Wir sind auch wieder gut aus dem Süden zurückgekehrt, jetzt muss ich darüber auch noch einen großen Artikel schreiben.

  • Kaohsiung & Kenting 03.-04.12.

Grüße aus Taipei
Chris

Hong Kong und Macau

November 28th, 2010

Dieses Wochenende sind wir mal runter von der Insel und ab nach Hong Kong geflogen. Hong Kong liegt nur etwa 800km Luftlinie entfernt von Taipei und man ist dort mit dem Flieger in nur 1 Stunde und 40 Minuten. Und der Flug ist auch mit 170€ für Hin- und Rückflug nicht besonders teuer. Also Flug gebucht und Koffer gepackt! Jacky ist auch mitgekommen um seine Freundin die aus Hong Kong ist zu besuchen. Da sich irgendwie das Flugzeug geändert hatte, hatte ich per SMS neue Sitzplätze zu geschickt bekommen, aber mich nicht sonderlich drum gekümmert. Also kein Problem, angekommen im Flieger haben wir unsere Sitzreihe gesucht, Reihe 6 war nicht zu finden denn es fing direkt mit 15 oder sowas an. Also eine Stewardess gefragt, die zeigte nach oben und meinte “Upstairs”. Was? Oben? Wir haben doch tatsächlich in der Business Class gesessen, oben in der 747. Wow ziemlich genial war das, so viel Platz. :) Das war schon mal das erste tolle Erlebnis und wir haben noch nicht mal Taiwan verlassen. :) Danke China Airlines!
Okay angekommen in Hong Kong, wurden wir von Jackys Freundin abgeholt und sind dann direkt mit dem Zug nach Hong Kong Central gefahren, ging sehr fix und war ziemlich gemütlich und man konnte direkt ein paar Hochhäuser bestaunen. Angekommen am Bahnhof wollten wir mit dem Taxi zum Hotel. Ab zum Taxistand – hmm so etwas gibt es hier wohl nicht – nur 3 sehr lange Menschenschlangen die auf Taxis warten und alle paar Minuten kommt mal eins oder auch mal zwei. Haben da bestimmt 30 Minuten gebraucht bis wir mal an der Reihe waren, lieben es die Hong Konger (sagt man das so? oder Hong Kongnesen?) sich auch in langen Schlangen anzustellen? Als wir dann endlich ein Taxi hatten der erste Schreck, hatte ja fast vergessen, dass die auf der falschen Seite fahren. :) Und eine andere Überraschung war, dass Taxi fahren noch billiger ist als in Taiwan. Ich glaube wir haben nicht mal 2 Euro bezahlt. Unser Hotel war auf Hong Kong Island, das Hotel hatte insgesamt 25 Stockwerke und wir waren im 22 Stock untergebracht und hatten ein ziemlich gutes Zimmer muss ich sagen. wahnsinnig schöner Blick, leider in Richtung Berg und nicht Richtung Hafen. Nachdem wir uns kurz frisch gemacht haben, haben wir uns etwas zu Essen geholt und sind mit dem Taxi zum Central Pier gefahren um mit einem alten Schiff, AquaLuna – Link , eine Runde durch den Hafen zu drehen. Das Schiff war ziemlich genial, riesige Couchsessel mit großen Kissen und dazu relaxte Loungemusik und ein Drink war inklusive. Und der Blick auf die City und die atemberaubende Skyline ist vom Wasser aus kaum zu überbieten. Leider konnten wir mitgebrachtes Essen nicht auf dem Schiff essen, aber die Crew hat es für uns warm gehalten. :) Nachdem wir einmal die Runde gedreht haben und nach 45 Minuten wieder am Central Pier angekommen sind haben wir dann am Wasser unser Essen gegessen. Danach sind wir dann zu unserm Hotel gelaufen, zumindest haben wir das versucht. Es ist ziemlich schwer sich zu orientieren wenn jedes Haus mindesten 25 Stockwerke hat man kann sich an keinem Punkte orientieren. Nach mehrmaligem Nachfragen haben wir es dann irgendwann geschafft und sind ziemlich kaputt ins Bett gefallen.

Am nächsten Morgen haben wir zuerst in der Nähe des Hotels gefrühstückt und das Essen hat mich ziemlich an England erinnert. Eigentlich hat mich Hong Kong insgesamt sehr an London erinnert. Es kam mir vor wie London sehr zusammengepresst mit unglaublich vielen Asiaten. Naja auf jeden Fall ist Hong Kong keine richtige asiatische Stadt, es war für mich mehr wie ein Trip zurück nach Europa. Egal, wir haben also unseren Buttertoast mit Speck gegessen und sind dann nach Tung Chung ganz in den Westen Hong Kong auf Lantau Island gefahren, um dort mit der Ngong Ping Seilbahn zum großen Buddha (Tian Tan Buddha – 天壇大佛) zu fahren. Als wir dann in der ziemlich langen Warteschlange gewartet haben, haben wir überlegt ob wir mit der Glasboden- oder der normalen Gondel fahren. Da Jacky und Ich etwas Höhenangst haben waren wir zu erst dagegen und die Mädels dafür, aber da wir beide ja Männer sind haben wir uns dann doch für das Glasbodenerlebnis entschieden. :)
Und es war nicht wirklich schlimm, dafür war es eine atemberaubende Aussicht. Zuerst der Hong Kong International Airport auf der rechten Seite und dann diese ganzen Berge und Schluchten und am Ende saß da dieser riesige Buddha auf dem Berg. Das sah ziemlich verrückt aus. Oben angekommen war da ein großes Dorf, das nur aus Shops und Restaurants bestand, es wurde wohl nur für Touristen errichtet. Wir sind dann direkt zum Buddha gepilgert, welcher mit jedem Schritt immer größer wurde. Dann unten an der Treppe die hoch zum Buddha angekommen waren wir schon etwas k.o. aber die etlichen Stufen gaben uns dann den Rest. :) Oben angekommen war es einfach genial und auch der Ausblick den der Buddha hat war toll. Wir sind danach wieder zurück gefahren, dieses Mal in einer normalen Gondel. Unten angekommen sind wir dann in das Outlet-Shoppingcenter gegangen und haben dort etwas geshoppt und waren auch in einem speziellen Restaurant essen. Dort gab es Hong Kongs Spezialitäten – Dim Sum 點心 – das sind viele kleine unterschiedliche Gerichte die nach einander serviert werden. Wir, mehr Jacky und seine Freundin, haben 9 verschiedene Sachen bestellt. Kann mich nicht mehr so genau in die Namen der Sachen erinnern, eins war Qualle mit Gurke, eine Art Dumpling mit Shrimps und eine Art Kuchen. Außerdem gab es zwei außerordentlich leckere Tees, die immer wieder nachgefüllt werden. Ach ja die Hong Konger haben eine sehr lustige Angewohnheit, die sie vor jedem Essen machen, sie waschen ihr Besteck am Platz. Dafür gibt es extra Wasser und dann werden die Stäbchen und der Löffel ordentlich geputzt, denn sie denken es ist nicht richtig sauber. Sollte das mir zu denken geben? ;)
Danach sind wir in eine Shoppingstraße gegangen, da war es extrem voll und überall essen, trinken und shoppen. Und dann waren wir noch auf dem Ladies′ Market -女人街 in Mong Kok, eine Art Nachtmarkt (ja die gibt es auch in Hong Kong). Wieder Menschen über Menschen. Danach gab es wieder etwas zu essen in einem typischen Hong Kong Restaurant, es gab Reis der in Tontöpfen auf offenem Feuer gekocht wurde. Dadurch war der Reis unten angebrannt und hatte rauchiges Aroma dazu gab es dann Chicken, Beef oder Hühnerfuß. Den Hühnerfuß haben wir beide aber den anderen überlassen. :)
Danach sind wir dann noch zur Avenue of Stars und sind an der Promenade entlang gelaufen und haben die Skyline genossen und ein paar Fotos gemacht. Außerdem haben wir Fotos von uns machen lassen, dort stehen reihenweise Fotografen gleich mit Fotodrucker. Mal stellt sich vor die Skyline und zack hat man das Foto in der Hand. Leider haben wir die Symphony of Lights, eine 12 minütige Lichtshow der Hochhäuser in Kowloon, verpasst.
Okay dann sind wir mit der Fähre, wieder rüber nach Kowloon, denn wir wollten noch hoch auf den Peak – 太平山. Hoch geht es mit einer seeeehr steilen Standseilbahn, die höchste Steigung ist 51%, da drückt es einen schon sehr in den Sitz. Die alte Bahn rumpelt aber sehr gemütlich den Berg hoch. Oben angekommen war es ziemlich kühl, aber der Ausblick war gigantisch. Man kann den ganzen Hafen überblicken und man sieht, dass in Hong Kong jeder kleine Zentimeter bebaut ist und das es eigentlich nur Hochhäuser gibt. Einfach unglaublich! Wow das war ein langer Tag, so viel gesehen und dann total erschöpft ins Bett gefallen.

Am Sonntag sind wir dann mit dem Schnellboot nach Macau (澳門) rüber gefahren, da ich das unbedingt auch noch sehen wollte, wenn man schon mal in der Nähe ist. Am Central Pier ein Ticket gekauft, hat etwa 60 Euro gekostet für Hin und Zurück und die Überfahrt dauert etwa 1 Stunde und 20 Minuten. Wir hatten noch etwas Zeit und haben dann erstmal gefrühstückt. Das Restaurant hatte macauisches Frühstück, hat mich wieder an England erinnert. Es gab einen Buttertoast mit Schinken und dazu eine wässrige Suppe mit Nudeln drin. War ziemlich komisch, hat aber nicht schlecht geschmeckt. Oh wir haben die Zeit fast vergessen, also nun schnell rein. Wir mussten ja noch Ausreisen, was ja immer Zeit kostet. Dann am Boot angekommen haben wir einen Sticker mit einer Nummer auf unser Ticket bekommen, welcher wohl unser Sitzplatz sein soll. Nummer 6 E und F, hmm komisch Reihe 6 war wieder nicht auffindbar. Also wieder gefragt und die gleiche Aussage: “Upstairs” – Was? schon wieder? Und ja wir haben schon wieder in der Business Class gesessen. :) Die Überfahrt war sehr angenehm, man konnte zahlreiche Inseln sehen und einige Schiffe. Dann in Macau angekommen herrschte das totale Chaos bei der Einreise, Menschen über Menschen in unzähligen Schlangen, wir haben fast 1 Stunde und 30 Minuten gebraucht um einzureisen. Die Stimmung war da ziemlich gedrückt, da wir ja um 17 Uhr wieder mit dem Boot zurück mussten und nicht viel Zeit hatten. Egal als wir dann drin waren, in Macau, und draußen, aus dem Hafengebäude, lachte uns die Sonne an. Ein sonniger, sehr warmer Sonntag, es war auch der 1. Advent. Wahnsinn, das in Deutschland Winter ist konnte man bei dem Anblick nicht glauben.
Als wir dann draußen waren haben wir überlegt wie wir in die Innenstadt kommen und da standen eine Menge Rikscha-Fahrer, die wohl Touris wie uns abzocken wollen. Wir sind trotzdem mit gefahren, wahrscheinlich hat er uns auch abgezockt aber ich habe gehandelt und mich deshalb nicht abgezockt gefühlt. :)
Er hat uns dann auch die Sehenswürdigkeiten Macaus gezeigt: “Casino” (zeigt nach rechts), “Casino” (zeigt nach links), ein paar Meter weiter: “Casino” (zeigt nach links) so ging das eigentlich die ganze Fahrt. :) War eigentlich ganz lustig, auch wenn es teilweise ziemlich Angst einflößend war mit dem klapprigen Fahrrad auf der breiten Straße mit den Bussen und Autos zu fahren. Angekommen im alten Zentrum Macaus sind wir dann Richtung der Ruinen der Pauluskirche (Ruinas de São Paulo), auf dem Weg dahin sind wir durch sehr südeuropäisch wirkende Straßen gelaufen. Wenn da nicht diese Chinesischen Zeichen und die ganzen Asiaten gewesen wären, hätte man denken können man ist in Südeuropa. An der Ruine angekommen haben wir ein paar Fotos gemacht und sind dann noch hoch zum Macau’s Monte Fort, welches direkt über den Ruinen auf einem Hügel liegt. Danach sind wir dann noch durch die Straßen geschlendert in Richtung des Grand Lisboa Casino (新葡京), welches die Skyline Macaus ziemlich prägt. Da wir nicht mehr so viel Geld hatten und auch keines mehr holen wollten waren wir im Kasino sehr vorsichtig. Kathrin hat umgerechnet einen Euro an einem Einarmingen Banditen verloren und ich habe meine 5 Euro beim Roulette wieder raus bekommen, nachdem ich schon auf 12 € war. :)
Naja danach sind wir mit dem Taxi zur Fähre und dann schnell rüber nach Hong Kong, wo Jacky und seine Freundin schon auf uns gewartet haben.

Wir sind dann direkt zum Flughafen und das war dann auch schon unser Hong Kong und Macau Trip.
Zusammenfassend kann ich sagen, ein Wochenende ist zu kurz, aber es hat Spaß gemacht, es war atemberaubend, es war anders aber vor allem es war schön. Nächstes Mal müsste man etwas länger bleiben.

Grüße Chris

Barbeque

November 24th, 2010

Heute* waren wir mit meinen Kollegen aus meiner Arbeitszimmer essen. Mir wurde vorher nur gesagt wann wir uns treffen, nicht was es gibt oder wer alles mitkommt.
Also waren wir schon mal sehr gespannt, was es denn werden wird. Außerdem war ich auch gespannt wie der Abend denn so verlaufen wird denn die Jungs hier im Zimmer sind insgesamt sehr ruhig und trauen sich wegen ihrem (angeblich) so schlechten Englisch nicht so viel mit mir zu sprechen. Deshalb war ich umso erfreuter als sie mich zum Essen eingeladen haben.
Ich habe dann natürlich gefragt ob ich meine Freundin mitbringen kann und das war ok für die Jungs. Also auf ging es, direkt aus dem Arbeitszimmer zum Restaurant, aber vorher noch Kathrin von der Station abgeholt. Das Restaurant war in der Minquan East Road und wir haben dann erfahren das es ein Japanisches Barbeque Restaurant ist. Super! Das wollte ich schon immer mal ausprobieren. :)
Also rein in den Laden und die nächste Überraschung war, wie viele Leute heute gekommen sind, insgesamt waren wir dann 12 Leute und hatten 2 Tische. Das Restaurant war ein All you Can Eat Restaurant, welches von den Jungs auch hemmungslos ausgenutzt wurde. Damit die Restaurants nicht pleite gehen wurde wohl die maximale Zeit von 2 Stunden eingeführt. :) Es wurdesogar 5 Minuten vor Schluss nochmal nachbestellt und gegessen bis zur letzten Sekunde, wir beide waren aber schon nach maximal einer Stunde bis zum Rand voll gefressen.
Es gab pro Tisch zwei Grillstellen und einen Hotpot und dafür wurde die ganze Zeit Fleisch und was weiß ich noch alles bestellt. Hat alles echt gut geschmeckt nur kann ich wie immer nicht so viel essen, ich frage mich immer noch wie die dünnen Jungs das gemacht haben. Außerdem gab es noch Getränke, Eis (Häagen Dasz!), Früchte, Kuchen und und und soviel man wollte und das alles für 515 NT$ (~13 €), was hier schon zu den teureren Restaurants gehört. In Deutschland gibt es dafür vielleicht ein Schnitzel und ne Cola, wenn überhaupt. Insgesamt ein tolles Erlebnis werde ich bestimmt wiederholen auch wenn ich nicht so viel verschlingen kann wie die anderen.

Grüße Chris ;)

*Ach ja der Artikel ist nachdatiert, da ich in der letzten Zeit nicht dazugekommen bin, also nicht wundern.